Während des Nationalsozialismus wurden auch aus Münster und dem Münsterland zahlreiche jüdische Bürger*innen in die Ghettos und Vernichtungslager im besetzten Osteuropa verschleppt. Am 13. Dezember 1941 wurden 390 Jüdinnen*Juden aus Münster und dem Münsterland in das „Reichsjuden-Ghetto“ nach Riga deportiert. Dies war der Beginn der Transporte, an deren Ende Ghetto, Überlebenskampf oder Tod durch Erschöpfung, Arbeit, Erschießung oder Gas im Vernichtungslagersystem stand. Sammelstelle für die Deportierten war die Gastwirtschaft „Gertrudenhof“ an der Warendorfer Straße.
Eine Veranstaltung der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Münster e.V.
Im Anschluss, um 12.00 Uhr, findet ein Vortrag im Saal der Villa ten Hompel statt.

